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Das Hochzeitsalbum gestalten

Aktualisiert am · 2 Min. Lesezeit

Nach der Hochzeit landen oft Hunderte Bilder in einem Online-Ordner – und dort bleiben sie. Ein gedrucktes Album macht aus der Sammlung eine Geschichte.

Weniger ist mehr

Ein gutes Album zeigt nicht alles, sondern das Wesentliche. Planen Sie grob 60 bis 120 Bilder, je nach Seitenzahl. Gehen Sie in mehreren Durchgängen vor: Zuerst alle klaren Favoriten markieren, dann Dubletten streichen, am Ende auf Lücken in der Geschichte achten.

Eine Dramaturgie finden

Die meisten Alben folgen dem Tag: Vorbereitung, Trauung, Gratulation, Paarbilder, Feier, später Abend. Innerhalb dieser Kapitel wechseln sich große Momente und kleine Details ab – ein Blick, eine Hand, die Ringe, ein lachender Gast. Dieser Wechsel aus Totale und Nähe hält das Blättern lebendig.

Layout

Material und Bindung

Fotobücher aus dem Digitaldruck sind günstig und flexibel. Echte Fotoalben mit Fotopapier-Seiten und Lay-flat-Bindung liegen flach auf, sodass Bilder über die Mitte laufen können, ohne im Falz zu verschwinden. Leinen- oder Ledereinbände sind robuster als glänzende Umschläge, die schnell Fingerabdrücke zeigen.

Kleine Alben für die Eltern

Viele Paare lassen zusätzlich kleinere Ausgaben mit einer Auswahl drucken, etwa für Eltern oder Trauzeugen. Wird das Layout einmal fertig gestaltet, kostet eine Kopie deutlich weniger Aufwand.

Sicherung nicht vergessen

Das Album ersetzt kein Backup. Bewahren Sie die Originaldateien an mindestens zwei Orten auf. Wie viele Bilder und in welcher Form Sie überhaupt erhalten, legen Sie am besten schon im Vertrag mit Ihrem Hochzeitsfotografen fest. Ein ruhiges erstes Kapitel liefern oft die Bilder aus dem Love-Story-Shooting.