Den passenden Hochzeitsfotografen finden
Aktualisiert am · 2 Min. Lesezeit
Der Hochzeitsfotograf ist den ganzen Tag dabei, oft näher als manche Gäste. Neben guten Bildern zählt deshalb auch, ob die Chemie stimmt.
Erst den Stil klären
Hochzeitsfotografie reicht von klassisch inszeniert bis rein dokumentarisch. Manche arbeiten hell und luftig, andere kontrastreich oder in Schwarz-Weiß. Sammeln Sie vorab zehn Bilder, die Ihnen gefallen, und achten Sie darauf, was sie verbindet: Farben, Nähe, Spontaneität? Das erleichtert die Suche enorm.
Portfolio richtig lesen
- Bitten Sie um zwei oder drei vollständige Reportagen, nicht nur Highlights.
- Achten Sie auf Innenaufnahmen bei wenig Licht, etwa in Kirchen oder abends.
- Prüfen Sie Gruppenbilder: Sind alle Gesichter scharf und gut zu sehen?
- Wirken die Paare entspannt oder gestellt?
Das Vorgespräch
Ein Treffen oder Videocall zeigt schnell, ob man sich wohlfühlt. Gute Fotografinnen und Fotografen fragen nach dem Ablauf, nach wichtigen Personen und nach Dingen, die auf keinen Fall fehlen dürfen. Klären Sie, wer fotografiert – bei größeren Studios ist das nicht immer die Person, mit der Sie sprechen.
Was in den Vertrag gehört
- Leistungszeit, Anfahrt, Überstundenregelung
- Anzahl und Form der gelieferten Bilder (online, Datenträger), Lieferzeit
- Nutzungsrechte für private Zwecke und ob Bilder werblich gezeigt werden dürfen
- Ersatzregelung bei Krankheit
- Anzahlung, Stornobedingungen, Datensicherung
Kosten realistisch einordnen
Der Preis setzt sich nicht nur aus den Stunden am Hochzeitstag zusammen. Hinzu kommen Vorgespräch, Anfahrt, Auswahl und Bearbeitung der Bilder, Ausrüstung, Versicherung und Steuern. Ein sehr günstiges Angebot spart meist an einem dieser Punkte. Vergleichen Sie Pakete daher nach Leistung, nicht nur nach Endsumme.
Ein Kennenlernen vor der Hochzeit gelingt am besten beim Love-Story-Shooting; was nach der Feier mit den Bildern passiert, beschreibt der Beitrag zum Hochzeitsalbum.